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Wir laden Sie herzlich zum Wind- und Solarenergiestammtisch ein. Auf der Anmeldeseite finden Sie alle Details zur Veranstaltung und zum Veranstaltungsort – nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit echten Branchenkennern zu vernetzen!

News
NW Assekuranz erweitert Geschäftsleitung: Matthias Böhm wird Geschäftsführer
Bremen, 25. September 2018. Mit Wirkung zum 1. Oktober übernimmt Matthias Böhm die Position des Geschäftsführers der Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) und leitet damit gemeinsam mit Thomas Haukje, André Grobien, Ralf Tabbert und Dr. Patrick Wendisch das Unternehmen. Der erfahrene Manager ist dafür verantwortlich, die Position von NW Assekuranz im internationalen Markt weiter auszubauen und darüber hinaus die Weichen für weitere Innovationen und Branchenfokussierungen zu stellen.
Bremen, 25. September 2018
Mit Wirkung zum 01. Oktober übernimmt Matthias Böhm die Position des Geschäftsführers der Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) und leitet damit gemeinsam mit Thomas Haukje, André Grobien, Ralf Tabbert und Dr. Patrick Wendisch das Unternehmen. Der erfahrene Manager ist dafür verantwortlich, die Position von NW Assekuranz im internationalen Markt weiter auszubauen und darüber hinaus die Weichen für weitere Innovationen und Branchenfokussierungen zu stellen.
"Mit Matthias Böhm gewinnen wir einen hocherfahrenen Manager im industriellen Versicherungsgeschäft mit marktweit anerkannter Fachexpertise in den Branchen Papier, Nahrungsmittel sowie Maschinenbau", so Ralf Tabbert, Geschäftsführer der NW Assekuranz. "Wir vertrauen auf seine Kenntnisse und werden von seinen Erfahrungen zweifelsohne profitieren", ergänzt Thomas Haukje, Geschäftsführender Gesellschafter von NW Assekuranz.
"Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und die damit verbundene Herausforderung. Ich bin überzeugt, dass wir die beeindruckende Erfolgsgeschichte von NW Assekuranz fortschreiben werden", ergänzt Matthias Böhm.
Böhm bringt große Führungserfahrung in der nationalen und internationalen Versicherungsbranche mit. Von 2006 bis 2018 war er in verschiedenen Positionen bei der Aon plc in Hamburg tätig, zuletzt als Chief Development Officer und Mitglied der Geschäftsleitung.

NW Assekuranz versichert dänischen Offshore-Windpark Sprogø
Bremen/Hamburg, 20. September 2018. Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG versichert den ersten dänischen Offshore-Windpark ihres langjährigen Kunden European Energy A/S aus Søborg in Dänemark. Der Windpark besteht aus sieben Vestas Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 21 Megawatt. Die Windenergieanlagen stehen in unmittelbarer Nähe nördlich der 18 Kilometer langen Großer-Belt-Brücke, die die beiden dänischen Inseln Fünen und Seeland verbindet. Für die European Energy A/S bedeutet der Erwerb des Windparks den Einstieg in die Offshore-Windenergie.
Bremen/Hamburg, 20. September 2018
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) versichert den ersten dänischen Offshore-Windpark ihres langjährigen Kunden European Energy A/S aus Søborg in Dänemark. Der Windpark besteht aus sieben Vestas Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 21 Megawatt. Die Windenergieanlagen stehen in unmittelbarer Nähe nördlich der 18 Kilometer langen Großer-Belt-Brücke, die die beiden dänischen Inseln Fünen und Seeland verbindet. Für die European Energy A/S bedeutet der Erwerb des Windparks den Einstieg in die Offshore-Windenergie.
"Wir freuen uns, dass wir unseren langjährigen Kunden European Energy bei seinem ersten Offshore-Projekt versicherungstechnisch begleiten dürfen." sagt Ralf Tabbert, Geschäftsführer von NW Assekuranz. "Wir konnten unsere langjährigen Erfahrungen im Bereich Offshore mit über 3.000 Megawatt installierter Leistung zum Vorteil unseres Kunden einbringen."
Durch die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen European Energy und NW Assekuranz ist es gelungen, in kurzer Zeit ein neues Versicherungskonzept nach den Offshore-Bedingungen von NW Assekuranz zu platzieren, welches die Anforderungen aller Projektbeteiligten in vollem Umfang erfüllt.
Der Windpark ist 2009 in Betrieb gegangen und produziert jährlich 66 Mio. Kilowattstunden für ca. 16.000 Haushalte. Der Windpark zählt zu den effizientesten Offshore-Windparks. Durchschnittlich erreicht der Windpark eine Verfügbarkeit von fast 98 Prozent. Im Jahr 2013 wurde sogar eine Verfügbarkeit von 99,4 Prozent erreicht.

Dänischer Offshore-Windpark Sprogø (© European Energy A/S)
6. Cyberlounge – Die Veranstaltung zum Thema Cyber-Security
Veranstaltung zum Thema Cyber-Security informierte am 06. Juni 2019 regionale Unternehmer über IT-Sicherheit und mögliche Versicherungslösungen
Bremen, 07. Juni 2019
Die Unsicherheiten bei vielen Unternehmen mit drohenden Cyber-Risiken aber auch bereits erfolgten Angriffen richtig umzugehen ist immer noch groß. Die Bremer Versicherungsspezialisten Lampe & Schwartze KG und Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) tauschten sich am 06. Juni in der Handelskammer Bremen mit zahlreichen Unternehmern und IT-Spezialisten über die aktuelle Gefährdungssituation, anwendungsbezogene Lösungsansätze und Erfahrungswerte aus.
Achim Fischer-Erdsiek, Geschäftsführer von NW Assekuranz, stellte die "360°-Cyber-Analyse" vor. Mit dieser ist es möglich, die digitalen Risikopositionen im Unternehmen zu bestimmen. Matthias Böhm, Geschäftsführer NW Assekuranz, ergänzt: "Ein wichtiger Bestandteil unseres Beratungsansatzes ist die Prävention und der sofortige Zugriff auf hoch spezialisierte Dienstleister im Bereich IT-Sicherheit und IT-Forensik, um im Krisenfall schnell reagieren zu können."
Einen tieferen Einblick in die Unternehmerpraxis gaben die beiden Gastredner, Nicolas Christoph von Koehler Renewable Energy GmbH und Sebastian Horzela von CIPHRON GmbH. Die Teilnehmer bekamen interessante Einblicke, wie sie IT-Risiken in ihrem Unternehmen erkennen und managen können, wo die akuten Einfallstore liegen und wie man weitere Cyber-Gefahren frühzeitig erkennt und managt.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und natürlich auch bei den externen Referenten für die gelungene Veranstaltung!

FSF Insurance Broker GmbH verstärkt NW Assekuranz
Falk-Stephan Feuchthofen, Geschäftsführender Gesellschafter der FSF Insurance Broker GmbH mit Sitz in Bayern, verstärkt seit 1. Juli 2020 den inhabergeführten und international tätigen Versicherungsmakler Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz).
Bremen, 01. Juli 2020
Falk-Stephan Feuchthofen, Geschäftsführender Gesellschafter der FSF Insurance Broker GmbH mit Sitz in Bayern, verstärkt seit 1. Juli 2020 den inhabergeführten und international tätigen Versicherungsmakler Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz).
Mehr als 16 Jahre war Feuchthofen für den Gerling-Konzern und dann für die HDI-/Talanx-Gruppe tätig und ist anerkannter Experte für spezielle Lösungen im Bereich Technischer Versicherungen. Neben der Konzeption und Implementierung von Individualdeckungen für Banken, Leasinggesellschaften und auch Maschinenherstellern arbeitete Feuchthofen an der Implementierung komplexer Industrieversicherungslösungen.
Feuchthofen nutzt sein breites Kompetenzprofil ebenfalls für den Ausbau und die Betreuung von Netzwerken im Verbandsgeschäft.

"Man muss über den Tellerrand gucken"
Es ist kompliziert: Moderne Wertschöpfungsketten sind in der Regel hochkomplex und bis ins kleinste Detail vernetzt. Um Wettbewerbsvorteile zu realisieren, muss jedes Glied der Kette reibungslos in das andere greifen. Hauptsache, nichts geht schief! Wenn alles voneinander abhängig ist und auch der kleinste Spielraum nutzbar gemacht wird, steigt die Anfälligkeit. Wie man wachsen kann, ohne sich in immer größere Gefahr zu bringen und welche Rolle dabei ein passgenaues Risikomanagement spielt, darüber haben wir mit Matthias Böhm, Geschäftsführer bei NW Assekuranz, gesprochen:
Es ist kompliziert: Moderne Wertschöpfungsketten sind in der Regel hochkomplex und bis ins kleinste Detail vernetzt. Um Wettbewerbsvorteile zu realisieren, muss jedes Glied der Kette reibungslos in das andere greifen. Hauptsache, nichts geht schief! Wenn alles voneinander abhängig ist und auch der kleinste Spielraum nutzbar gemacht wird, steigt die Anfälligkeit. Wie man wachsen kann, ohne sich in immer größere Gefahr zu bringen und welche Rolle dabei ein passgenaues Risikomanagement spielt, darüber haben wir mit Matthias Böhm, Geschäftsführer bei NW Assekuranz, gesprochen:
Herr Böhm, was muss man tun, um sein Unternehmen gut abzusichern?
Als Unternehmenslenker darf ich nicht nur die Sicherheit meines eigenen Unternehmens im Blick haben. Ich muss auch sehr strukturiert darüber nachdenken, was die Risiken entlang meiner gesamten Wertschöpfungskette sind. Da sind die physischen Gefahren in der Betriebsstätte. Da sind die Abhängigkeiten von Zulieferern und Abnehmern. Da sind Haftungsvereinbarungen, die mich vielleicht in eine schwierige Situation bringen. Und da sind natürlich auch Risikofaktoren in der Lieferkette – von der Wahl der Transportmittel bis zur politischen Situation entlang der Transportroute. Man muss über den Tellerrand gucken.
Das klingt sehr komplex.
Ist es auch. Um all das zu betrachten und zu bewerten, braucht man einen Risikomanager – einen Partner, der in der Lage ist, Risiken im Detail zu identifizieren. Das ist unser Angebot. Wir durchleuchten die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens aus versicherungstechnischer Perspektive. Denn für eine wirkliche Absicherung brauchen Sie eine vernetzte Analyse, die die verschiedenen Risiken und Versicherungssparten miteinander kombiniert und im Zusammenhang sieht. Und dafür bedarf es einer Menge unterschiedlicher Fähigkeiten.
Zum Beispiel?
Für die physischen Risiken brauchen Sie Ingenieure, die Ihre technologische Infrastruktur betrachten, Risiken erkennen und Verbesserungsvorschläge ausarbeiten – etwa im Bereich Brandschutz. Für die Haftung brauchen Sie Juristen, die Ihre Verträge zum Beispiel auf Haftungsvereinbarungen untersuchen und deren Folgen beziffern. Für den IT-Bereich brauchen Sie Spezialisten, die Ihre Abhängigkeit von IT-Netzwerken und IT-Strukturen erkennen und bewerten. Und dann brauchen Sie noch Logistikexperten, die die Sicherheit Ihrer Waren auf den Transportwegen analysieren. Wer sind die Stauer, was passiert typischerweise in diesem und jenen Hafen, welche Risiken ergeben sich auch aus politischer Sicht? Wir bieten das gesamte Risikomanagement aus einer Hand, weil die Spezialisten im Haus haben. Mit diesem breiten Service sind wir im Markt schon sehr einzigartig.
Und so können Sie ein Risiko optimal bei einem Versicherer platzieren?
Darum geht es erst im zweiten Schritt. Zunächst geht es darum, das Unternehmen auf ein höheres Sicherheitsniveau zu heben, indem wir Schwachstellen aufdecken, Verbesserungen vorschlagen und dabei helfen, sie umzusetzen. Das Abwälzen von Risiken ist dann der zweite Schritt, und der ist natürlich auch wichtig: Nur eine genau formulierte Police trägt im Ernstfall, und ein gutes Risikokonzept erleichtert die Platzierung. Es ist übrigens durchaus auch ein Argument für Banken und Investoren.
Ihr Anspruch ist, dass Sie genauer hinsehen als es üblich ist?
Ja. Wir betreuen zum Beispiel ein Unternehmen, das Kosmetikartikel herstellt – die Hülsen dafür werden in dieser Spezifikation und Menge weltweit nicht anderweitig produziert. Da kann man also nicht einfach so auf andere Produzenten ausweichen. Deshalb haben wir uns den Zulieferer genau angeguckt und ein Konzept erstellt, um ihn sicherer zu machen, damit unser Kunde sicherer ist. Das hat mit einer typischen Versicherungsdienstleistung nichts mehr zu tun, aber für uns gehört es dazu.
Welche typischen Fehler im Risikomanagement begegnen Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit?
Insbesondere im Bereich der Verträge übernehmen Unternehmen oft Risiken, weil sie weitgehende Haftungsklauseln in Verträgen mit Lieferanten oder Kunden einfach übernehmen. Was wir da durch unsere Versicherungsbrille sehen, ist nicht selten rechtlich fragwürdig – und im Fall der Fälle eine echte Bedrohung für das jeweilige Unternehmen.
Ein anderes wiederkehrendes Thema ist, dass selbst einfache Notfallpläne nicht ausgearbeitet werden. Wenn der Strom ausfällt, woher bekomme ich schnell eine Alternative? Wenn ein großer Sturm kommt, habe ich die Dachdeckerkapazitäten, damit es möglichst schnell nicht mehr reinregnet? Das sind nicht völlig unwahrscheinliche Schadenszenarien, die man klären muss. Wenn der Schaden da ist, ist große Hektik, das Unternehmen verliert kostbare Zeit. Dabei muss ich doch möglichst schnell wieder produktionsfähig werden! Das bedenken viele nicht.
Welche Rolle spielen Sie dabei?
Zunächst mal die, dass wir unsere Kunden auf dieses Thema hinweisen und die entsprechenden Notfallpläne im Vorweg mit ihnen ausarbeiten. Wir werden dann Teil des Notfallplans – wenn es zum Schaden kommt, können wir mit unseren Erfahrungswerten sehr professionell moderieren und für schnelle Entscheidungen sorgen. Wir übernehmen die Kommunikation zu den Versicherungen und erwirken erste Notinvestitionen. Wir haben den direkten Kontakt zu allen Dienstleistern, die man in den verschiedenen Fällen braucht. Es gibt auf Seiten der Kunden da oft Hemmnisse. Kann ich diese Entscheidung eigentlich treffen? Wie kläre ich das mit der Versicherung? Das kostet alles viel Zeit. Wir sind nicht nur da, um Policen zu entwickeln, die später dann mal wirken – wir sind sofort vor Ort, wenn's passiert.
Was sind aus Ihrer Sicht die Risiken einer sich immer weiter differenzierenden und globalisierenden Wirtschaft?
Praktisch alle großen Unternehmen reduzieren ihre Lagerbestände bis auf das Nötigste und legen Produktionsstandorte zusammen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Weil vorher vorhandene Redundanzen wegfallen, entsteht eine höhere Betriebsunterbrechungsempfindlichkeit. Die Herausforderung ist, infrage kommende Unterbrechungsszenarien zu erkennen und gleichzeitig zu bedenken, wie die Auswirkungen reduziert werden können. Es geht ja immer gleich um alles oder nichts: Wir sehen sehr stark, dass Unternehmen am Markt immer austauschbarer werden – wenn ich nicht mehr lieferfähig bin, bin ich weg vom Fenster. Langfristige Beziehungen und Lieferantentreue spielen eine immer kleinere Rolle.
Das klingt ein bisschen unsympathisch.
Es ist eine Notwendigkeit, die sich aus einer globalen Wirtschaft ergibt. Durch die stetige Produktions- und Effizienzsteigerung, durch die Maximierung der Maschinenauslastungen und durch den stetigen Abbau von Vorratsvermögen werden Unternehmen fragiler. Früher hat man auf Halde produziert, damit man auch mal zwei Wochen aus dem Bestand verkaufen konnte – das geht heute meist nicht mehr, weil es unnötig Kapital bindet.
Wird die Covid-Pandemie dazu führen, dass Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten in Zukunft wieder etwas weniger komplex gestalten – etwa, indem sie ausgelagerte Produktion zurück ins eigene Unternehmen holen?
Nein, das kann ich nicht erkennen. Die aktuelle Krise zeigt, dass viele kaufmännische Themen von mobilen Arbeitsplätzen aus gehandelt werden können. Aber Covid zeigt auch, wie global vernetzt unser Wirtschaftssystem ist. Das ist ja über Jahrzehnte entstanden, auch aus gutem Grund, weil es sinnvoll ist Prozessschritte zu verlagern. Ich sehe nicht, dass die Unternehmen das zurückdrehen werden.
Wäre es denn aus der Perspektive des Versicherers wünschenswert, wenn Unternehmen ihre Kartenhäuser vielleicht nicht ganz so hoch bauen?
Es ist immer richtig, Abhängigkeiten zu reduzieren. Auf der anderen Seite spricht einiges dafür, die Vernetzung eher noch weiter auszuweiten: Unternehmen, die sich schon vor der Krise in den Absatzmärkten möglichst breit aufgestellt haben, kommen jetzt gefühlt besser durch, weil sie flexibler reagieren können. Es ist in Ordnung, sein Haus hoch zu bauen, aber zu jedem neuen Stockwerk gehört die passende Absicherung.
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Böhm!
NW Assekuranz versichert Deutschlands größtes Photovoltaik-Projekt inklusive 90 Megawatt PPA-Contracting
NW Assekuranz versichert das derzeit größte Photovoltaik-Projekt in Deutschland, das mit und ohne EEG-Förderung realisiert wird. Der Solarpark „Schornhof“ der ANUMAR GmbH bei Ingolstadt in Bayern verfügt über eine Gesamtleistung von 120 Megawatt. Dabei werden 30 Megawatt über Ausschreibungszuschläge und 90 Megawatt über Stromabnahmeverträge (PPA) abgebildet.
Bremen, 05. November 2020
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) versichert das derzeit größte Photovoltaik-Projekt in Deutschland, das mit und ohne EEG-Förderung realisiert wird. Der Solarpark „Schornhof“ der ANUMAR GmbH bei Ingolstadt in Bayern verfügt über eine Gesamtleistung von 120 Megawatt. Dabei werden 30 Megawatt über Ausschreibungszuschläge und 90 Megawatt über Stromabnahmeverträge (PPA) abgebildet.
„Wir freuen uns, unseren Kunden ANUMAR bei seinem Großprojekt versicherungstechnisch zu begleiten.“ sagt Carsten Meerjans, Kundenbetreuer NW Assekuranz, Büro Süddeutschland. „Insbesondere haben wir für die Absicherung des PPA unsere langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von innovativen Versicherungslösungen eingebracht.“, ergänzt Meerjans.
„Hinsichtlich des Pilotcharakters des Projektes und des PPA im Besonderen benötigen wir keinen Versicherungsschutz von der Stange, sondern ein maßgeschneidertes Gesamtkonzept. Ich freue mich, dass sich unser Partner NW Assekuranz dieser Herausforderung verlässlich gestellt und ein auch in der Finanzierung belastbares Konzept entwickelt hat.“, so Andreas Klier, Geschäftsführer ANUMAR GmbH.
Durch die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen ANUMAR und NW Assekuranz sowie die Expertise beider Unternehmen ist es gelungen, in kurzer Zeit ein neues Versicherungskonzept zu platzieren, welches die Anforderungen aller Projektbeteiligten in vollem Umfang erfüllt.

Der Solarpark „Schornhof“ der ANUMAR GmbH (Foto: ANUMAR)

Carsten Meerjans, Kundenbetreuer bei NW Assekuranz (Büro Süddeutschland)
FAQ zum VersStRModG
Änderung des Versicherungssteuergesetzes (VersStG) & der Versicherungssteuer-Durchführungsverordnung (VersStDV)
Änderung des Versicherungssteuergesetzes (VersStG) & der Versicherungssteuer-Durchführungsverordnung (VersStDV)
"Im Oktober 2020 wurde im Deutschen Bundestag die Neufassung des Deutschen Versicherungssteuergesetzes beschlossen. Durch das sogenannte Versicherungsteuerrechtsmodernisierungsgesetz (VersStRModG) ergeben sich Änderungen bei verschiedenen Versicherungstatbeständen, die im Zusammenhang mit Absicherungen in Drittstaaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) bestehen."
Was ist die Grundaussage der neuen Regelung?
Im Rahmen dieses Gesetzes wurde geregelt, dass Versicherungsprämienanteile, die auf einen Versicherungsschutz für Risiken in Drittstaaten entfallen, neben der lokalen Steuerpflicht auch der Versteuerungsverpflichtung in Deutschland unterliegen. Es ergibt sich somit eine sogenannte Doppelbesteuerung. Diese bezieht sich in der Praxis nur auf Risiken in Drittstaaten, also auf Risiken in Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, die nicht als sogenannte Verbotsländer („non-admitted“ Staaten) gelten. Die bilanzielle Absicherung von Risiken in Verbotsländern war bisher auch nur über eine sogenannte „Financial Interest Clause“ (FinC) möglich. Hier ergeben sich keine Änderungen gegenüber bisher.
Ab wann ist dieses Gesetz wirksam?
Das Gesetz trat zum 10. Dezember 2020 in Kraft. Übergangsregelungen sind nicht vorgesehen.
Ab wann gilt die neue Besteuerung?
Grundsätzlich unterliegen alle Prämien, die ab dem 10. Dezember 2020 gebucht werden, dieser neuen Steuerregelung.
Bei Buchungen, derer Fälligkeit vor dem 10. Dezember 2020 liegen aber erst nach dem 10. Dezember 2020 abgerechnet werden, ist eine Einzelfallprüfung nötig. Maßgeblich ist, welchem Versteuerungsprinzip der Versicherer unterliegt.
Noch unklar ist, wie Rückprämien zu behandeln sind, deren ursprüngliche Grund-/Vorausprämie ohne Doppelsteuer erhoben wurde.
Welche Voraussetzungen müssen vorliegen?
Die Doppelbesteuerung bezieht sich ausschließlich auf Drittstaaten-Risiken, die nicht als Verbotsland gelten.
Es gelten folgende weitere Voraussetzungen:
- Versicherungsnehmer mit Sitz, Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland
- Der Versicherungsvertrag ist mit einem EU/EWR-Versicherer geschlossen
- Das Risiko befindet sich in einer Betriebsstätte oder sonstigen Einrichtung außerhalb des EWR Raumes
Welche Prämienanteile unterliegen der Doppelbesteuerung?
In der Regel beziehen sich diese Regelungen auf internationale Versicherungsprogramme, in denen z. B. über die Masterverträge Versicherungsschutz für Risiken in Drittstaaten bereitgestellt wird. Diese Regelungen finden meist keine Anwendung auf reine lokale Policen, weil die oben genannten Voraussetzungen nicht zutreffen.
In anderen Sparten (z.B. Transportversicherung) kann eine entsprechende Anwendung zwingend sein. Die Überprüfung der Voraussetzung muss individuell erfolgen. Klargestellt für Transport ist, dass die bisherige Steuerfreiheit von direkten Auslandstransporten durch diese Regelung nicht eingeschränkt wird.
Was muss der Versicherungsnehmer, der Versicherer und der Versicherungsmakler beachten?
Eine vertragsindividuelle Prüfung ist erforderlich. Da zwar der Versicherungsnehmer der Prämien- und Steuerschuldner ist, aber der Versicherer und der Versicherungsmakler (bei entsprechender Inkassotätigkeit) gesamtschuldneris haften, ist eine enge Abstimmung erforderlich!
Was muss ich jetzt machen?
Grundsätzlich gilt zunächst, dass alle Vertragsparteien diese gesetzliche Regelung zu befolgen haben und umsetzen müssen. Aufgrund der Komplexität und Individualität dieser Fragestellungen kann es daher keine einheitliche Lösung geben. Wir stimmen die individuellen Auswirkungen auf Ihre Verträge mit den Versicherern ab und melden uns mit den konkreten Auswirkungen auf Ihre Verträge und zeigen Ihnen Lösungen auf.
NW Assekuranz entwickelt Widerspruchsversicherung für Windpark- und Infrastrukturprojekte
NW Assekuranz bietet eine sogenannte Widerspruchsversicherung für Windpark- und Infrastrukturprojekte. Denn immer öfter geraten Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Infrastruktur unter Druck, weil sie von Dritten behördlich oder gerichtlich angefochten werden – nicht selten auch nach der Genehmigung. Dann droht zum Beispiel ein Baustopp oder das Projekt kann nur teilweise realisiert werden. Selbst der Rückbau fertiggestellter Anlagen ist leider ein realistisches Szenario.
Bremen, 04. März 2021
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) bietet eine sogenannte Widerspruchsversicherung für Windpark- und Infrastrukturprojekte. Denn immer öfter geraten Projekte aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Infrastruktur unter Druck, weil sie von Dritten behördlich oder gerichtlich angefochten werden – nicht selten auch nach der Genehmigung. Dann droht zum Beispiel ein Baustopp oder das Projekt kann nur teilweise realisiert werden. Selbst der Rückbau fertiggestellter Anlagen ist leider ein realistisches Szenario.
„Um den Banken und Investoren zusätzliche Investitionssicherheit zu bieten, ist unsere Widerspruchsversicherung ein hervorragendes Werkzeug.“ sagt Thomas Haukje, geschäftsführender Gesellschafter von NW Assekuranz. „Sie überträgt die unvorhersehbaren Risiken eines Genehmigungsprozesses auf den Versicherer“, ergänzt Haukje.

Thomas Haukje, geschäftsführender Gesellschafter von NW Assekuranz
FSF Insurance Broker ist Fördermitglied im bbi
FSF Insurance Broker GmbH aus Ingolstadt – ein Partner der Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG – ist seit 1. April 2021 neues Fördermitglied des Bundesverbands der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e. V. (BBI). FSF Insurance Broker wird in verschiedenen Formaten wie Webinare, Praxistipps etc. zu Fachthemen rund um das Versicherungsmanagement und über relevante Veränderungen am Versicherungsmarkt die Mitglieder und Unternehmen informieren.
FSF Insurance Broker GmbH aus Ingolstadt – ein Partner der Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG – ist seit 1. April 2021 neues Fördermitglied des Bundesverbands der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e. V. (BBI). FSF Insurance Broker wird in verschiedenen Formaten wie Webinare, Praxistipps etc. zu Fachthemen rund um das Versicherungsmanagement und über relevante Veränderungen am Versicherungsmarkt die Mitglieder und Unternehmen informieren.
„Wir sehen in der Fördermitgliedschaft eine große Chance für beide Seiten und unterstreichen zudem unsere Verbundenheit zu den Händlern und Vermietern und damit auch mit der gesamten Branche.“, betont Falk-Stephan Feuchthofen, Geschäftsführender Gesellschafter der FSF Insurance Broker.
„Unsere Ziele und Themen passen gut zusammen. Daher wollen wir intensiv zusammenarbeiten und mit dieser engen Kooperation Mehrwerte für die Mitglieder des Verbandes in unserem Marktsegment schaffen“, sagt Jürgen Küspert, Geschäftsführer des BBI.
"Cyber-Sicherheit ist der Brandschutz des 21. Jahrhunderts"
Alle wissen es, wenige sprechen darüber: Cyber-Kriminalität ist eine der großen wirtschaftlichen Bedrohungen der Gegenwart. Die Antwort auf das mulmige Gefühl des Ausgeliefertseins ist ein aktiver Umgang mit der Herausforderung. Achim Fischer-Erdsiek, Spezialist für Cyber-Versicherungen bei NW Assekuranz, erläutert im folgenden Gespräch, was zu tun ist.
Alle wissen es, wenige sprechen darüber: Cyber-Kriminalität ist eine der großen wirtschaftlichen Bedrohungen der Gegenwart. Die Antwort auf das mulmige Gefühl des Ausgeliefertseins ist ein aktiver Umgang mit der Herausforderung. Achim Fischer-Erdsiek, Spezialist für Cyber-Versicherungen bei NW Assekuranz, erläutert im folgenden Gespräch, was zu tun ist:
Herr Fischer-Erdsiek, was sind die größten Missverständnisse, die Ihnen bei Unternehmen in Bezug auf Cyberkriminalität begegnen?
Erstens, wir sind zu klein, für uns interessiert sich kein Hacker. Zweitens, mich findet ja sowieso niemand im Netz. Drittens, ich komme auch ohne IT aus.
Das Gegenteil ist die Wahrheit?
Ja – wer es selbst erlebt, ist für immer geläutert. Aber insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sprechen nicht darüber, wenn sie ein Opfer eines Cyber-Angriffs geworden sind. Ein solcher Angriff ist schambehaftet, und dazu haben die Betroffenen Angst, Kunden zu verlieren. Diese Mauer des Schweigens im Mittelstand führt dazu, dass andere Unternehmen denken, das Thema beträfe sie nicht, sondern nur die Konzerne, über deren Schäden wir in den Medien lesen.
Fehlt den Unternehmen grundsätzlich das Bewusstsein für die Bedrohung, die von Cyberkriminalität ausgeht?
Man muss sich darüber klar werden, dass die IT-Versicherung und die damit zusammenhängende Cyber-Sicherheit der Brandschutz des 21. Jahrhunderts ist. Wir wissen, dass wir handlungsunfähig sind, wenn unsere Firma abbrennt. Aber wir haben noch nicht verstanden, dass es sich mit unserem IT-System und den darin befindlichen Daten genauso verhält. Der Stellenwert der Verfügbarkeit ist extrem gestiegen – aber wir gehen einfach davon aus, dass es läuft. Die Covid-19-Pandemie war ja so ein Aha-Erlebnis: In sehr kurzer Zeit waren wir abhängig von einer reibungslos laufenden Vernetzung, von guten Software-Lösungen und der dezentralen Verfügbarkeit von Daten. Die meisten Unternehmen haben das im Lauf der ersten Wochen gut hingekriegt, aber man hat gesehen: Wenn die digitale Infrastruktur nicht zur Verfügung steht, ist man schnell handlungsunfähig. Ich spreche regelmäßig mit Chefs, die sagen, ein paar Tage ohne IT, das kann doch nicht so schlimm sein. Dann fallen die Systeme aus, und die Arbeit steht nach sechs Stunden still. Noch viel schlimmer ist es natürlich, wenn Sie online verkaufen: Ab Sekunde eins sinkt Ihr Umsatz auf null. Wenn dann das System zwei oder drei Tage steht, fehlt nicht nur der Umsatz. Es wird auch sehr lange dauern, bis die Umsätze wieder hochfahren, weil die Kunden in der Zwischenzeit zu anderen Anbietern gewechselt sind.
Geht die größere Gefahr für IT-Systeme von Hacker-Angriffen aus?
Natürlich kann auch einfach mal etwas kaputtgehen, aber die Herausforderung ist die Cyberkriminalität. Wir haben in den letzten Jahren eine enorme Professionalisierung der Szene beobachtet. Noch vor vier, fünf Jahren hat man über Script-Kiddies gesprochen – Jugendliche, die halt einfach mal ausprobieren, ob sie irgendwo reinkommen. Die Schäden, die dadurch entstanden sind, muss jedes Unternehmen aus der Portokasse bezahlen können. Heute reden wir über eine Industrie mit einer mehrstufigen Wertschöpfung. Jemand entwickelt einen Trojaner, schickt ihn millionenfach ins Netz und protokolliert, in wieviel hundert oder tausend Unternehmen er angeklickt wurde. Diese Erkenntnis verkauft er im Darknet. Ein anderer Cyberkrimineller entdeckt vielleicht eine Programmierlücke in der aktuellen Version einer Kommunikationssoftware. Auch er wird einen Käufer finden, der dann ganz einfach auslesen kann, wer die schadhafte Software benutzt, um dann die Unternehmen seiner Wahl zu infiltrieren. Zum Beispiel mit einem Trojaner, der Zahlungsströme identifizieren kann. Diesen Zugang verkauft er an die dritte Wertschöpfungsebene – hochprofessionelle Hacker, die dann einen Trojaner bauen, der genau auf das ausspionierte System angepasst wird und es lahmlegt. Eine solche Software können Sie fast nicht mehr knacken.
Und was dann?
Sie zahlen das Lösegeld und müssen die IT austauschen.
Klingt besorgniserregend.
In Deutschland spricht man von über 100 Milliarden Euro Schaden, die die Cyberkriminalität jährlich kostet. Das Landeskriminalamt sagt ganz klar: Was glauben Sie, warum die eigentliche Kriminalität heruntergeht? Wer raubt denn heute noch eine Bank aus? Die, die ein bisschen Verstand und die entsprechende kriminelle Energie haben, setzen sich an den Laptop oder kaufen sich die Software und die Systemzugänge im Darknet. Die Macht dieser Maschinerie verbindet sich mit der immer stärker werdenden Vernetzung und immer höheren Digitalisierungsgraden. Dabei geht es nicht nur um das eigene System, sondern um Themen wie Supply Chain Interruption. Früher war es egal, ob in China ein Sack Reis umfällt – das ist heute nicht mehr der Fall.
Und da hilft eine Cyber-Versicherung?
Zunächst mal geht es um eine gute Analyse. Unsere erste Aufgabe ist es herauszufinden, worin die Sensibilität Ihres Unternehmens besteht. Inwieweit ist Ihr Geschäftsmodell von der IT abhängig? Was sind die Kronjuwelen Ihrer Supply Chain? Gibt es einen Zulieferer, dessen IT-Verfügbarkeit für Sie systemrelevant ist? Unsere Experten analysieren gemeinsam mit Ihren Administratoren die IT-Technologie und die IT-Strukturen. Eine gute Übersicht über Ihr Risiko ergibt sich aus einem Quickcheck, den wir aus unseren eigenen Erfahrungen in Zusammenarbeit mit dem Verband der Sachversicherer entwickelt haben. Dieser Quickcheck ist die Grundlage für unseren Cyber-Workshop, in dessen Rahmen wir tiefer einsteigen. Wir haben hier einfach eine Reihe von sehr wirksamen Instrumenten – etwa einen Penetrationstest, der die Anfälligkeit Ihres Systems erkennbar werden lässt. Anschließend geben wir Handlungsempfehlungen, die wir auf Wunsch des Kunden umsetzen. Zum Beispiel gibt es im Rahmen der Cyber-Versicherung eine Schaden-Hotline. Da rufen dann IT-Leute im Notfall an und sagen, irgendwas passiert hier, mein System wackelt. Unsere Experten reagieren dann sofort und können so nicht selten Schlimmeres verhindern. Auch das ist wie beim Feuer: Wenn man es früh entdeckt, springt es nicht über. Im zweiten Schritt geht es natürlich um eine Absicherung der Risiken. Was kostet es, wenn dieses oder jenes passiert? Das lässt sich sehr genau beziffern. Auf Wunsch des Kunden entsteht dann daraus ein passgenaues Cyber-Versicherungskonzept, das wir bei hochspezialisierten Versicherern optimal platzieren können.
Werden Sie von den IT-Experten des jeweiligen Unternehmens nicht als Kontrolleure gesehen, die kommen, um ihre Fehler aufzudecken?
Es geschieht etwas anderes: Oft sind die IT-Verantwortlichen eines Unternehmens damit überfordert, sich neben dem Alltagsgeschäft mit Sicherheitsthemen zu befassen. Der Chef sagt aber, na, das könnt ihr doch wohl nebenbei erledigen? Unser Ziel ist es, auf der Führungsebene das Bewusstsein zu schaffen, dass für IT-Sicherheit Arbeitszeit zur Verfügung stehen muss, weil davon die IT-Systemverfügbarkeit abhängt und damit die Handlungsfähigkeit des gesamten Unternehmens gewährleistet wird. Dann erleben uns die Administratoren nicht als Kontrolleure, sondern als Hilfe, die endlich mal sagt, wie es ist.
Sehen Sie in Zukunft größere Probleme auf uns zukommen – etwa durch neue Technologien?
Immer größere Probleme bereiten die "Man-in-the-Middle"- und "CFO-Fraud"-Vorfälle. So sorgt eine gezielte Manipulation von Zahlungsinformation auf ein- oder ausgehenden Rechnungen dafür, dass Geldbeträge an falsche Konten übermittelt werden (Man-in-the-Middle). Auch eine gefakte E-Mail vom Vorstand an die Buchhaltung mit der Bitte, vor dem Wochenende noch schnell eine größere Überweisung zu tätigen, sorgt für schwerwiegende Folgen. Vielleicht bekommt die oder der Mitarbeitende sogar einen Anruf mit derselben Anweisung – und denkt, sie bzw. er redet mit dem Chef, hört aber einer digitalen Sprachsimulation zu (CFO-Fraud).
Leider ist dies keine Science-Fiction mehr. Es wird mehr und mehr darum gehen, die Mitarbeitenden eines Unternehmens zu sensibilisieren – für immer besser gefälschte Mails, für vermeintlich harmlose Klicks und für noch perfidere Angriffe. Unsere Beobachtung ist, dass 60 Prozent der erfolgreichen Cyberangriffe auf die Unachtsamkeit von Mitarbeitenden eines Unternehmens zurückgehen. Das passiert auf allen Ebenen. Deshalb bieten wir Awareness-Seminare an, in denen wir Belegschaften schulen, um die Aufmerksamkeit zu schärfen. Gut aufpassen ist eine sehr gute Abwehrstrategie.
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Fischer-Erdsiek!
Sie wollen tiefer in das Thema Cyber-Sicherheit einsteigen? Dann nehmen Sie an unserem digitalen Cyber-Breakfast teil! Weitere Informationen & Anmeldung: Cyber-Breakfast | Der Expertendialog von NW Assekuranz
NW Assekuranz versichert Deutschlands größtes Photovoltaik-Projekt mit 190 Megawatt inkl. PPA-Contracting
NW Assekuranz versichert das mit 190 Megawatt größte Photovoltaik-Projekt in Deutschland. Am 14. April fand der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt statt. Der Solarpark „Schornhof“ der Anumar GmbH bei Ingolstadt in Bayern verfügt dadurch zukünftig über eine Gesamtleistung von 190 Megawatt. Dabei wird ein Großteil der Strommenge durch Stromabnahmeverträge (PPA) vermarktet.
Bremen, 20. April 2022
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) versichert das mit 190 Megawatt größte Photovoltaik-Projekt in Deutschland. Am 14. April fand der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt statt. Der Solarpark „Schornhof“ der Anumar GmbH bei Ingolstadt in Bayern verfügt dadurch zukünftig über eine Gesamtleistung von 190 Megawatt. Dabei wird ein Großteil der Strommenge durch Stromabnahmeverträge (PPA) vermarktet.
„Wir freuen uns, unseren Kunden Anumar auch bei diesem Großprojekt erneut versicherungstechnisch zu begleiten.“ so Carsten Meerjans, Kundenbetreuer und langjähriger EE-Experte von NW Assekuranz. „Durch unsere individuellen Versicherungslösungen, insbesondere für die Absicherung des PPA, und unser marktweit anerkanntes Know-how im Bereich der Erneuerbaren Energien haben wir auch dieses Mal ein für das Projekt maßgeschneidertes Konzept entwickelt.“ ergänzt Meerjans.
„In Anbetracht der Größe unserer Projekte und der Komplexität der PPA, freuen wir uns, mit NW Assekuranz einen sehr verlässlichen Partner an unserer Seite zu haben, der uns auch in den Gesprächen mit Offtakern maßgeblich unterstützt hat. Durch die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Expertise beider Unternehmen ist es einmal mehr gelungen, ein Versicherungskonzept zu platzieren, das die Anforderungen aller Projektbeteiligten in vollem Umfang erfüllt“, unterstreicht Markus Brosch, Geschäftsführer Anumar GmbH.

Spatenstich für den 2. Bauabschnitt beim Solarpark „Schornhof“ der Anumar GmbH (Foto: Anumar)

Carsten Meerjans, Kundenbetreuer bei NW Assekuranz (Büro Süddeutschland)
NW Assekuranz versichert Baden-Württembergs größtes hybrides Photovoltaik-Projekt
NW Assekuranz versichert das derzeit größte hybride Photovoltaik-Projekt in Baden-Württemberg, das einen Solarpark mit 12.000 kWp und ein Speichersystem mit neuer Energiespeicherkapazität von 10 MWh kombiniert. Damit gehört das PV-Projekt Rickertsreute zu den größten Projekten seiner Art in Deutschland.
Bremen, 27. September 2022
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) versichert das derzeit größte hybride Photovoltaik-Projekt in Baden-Württemberg, das einen Solarpark mit 12.000 kWp und ein Speichersystem mit neuer Energiespeicherkapazität von 10 MWh kombiniert. Damit gehört das PV-Projekt Rickertsreute zu den größten Projekten seiner Art in Deutschland.
„Wir freuen uns, unseren Kunden Bechinger e-Energie gmbH bei diesem Vorzeigeprojekt versicherungstechnisch zu begleiten.“ sagt Carsten Meerjans, Kundenbetreuer und EE-Experte von NW Assekuranz. „Insbesondere haben wir für die Absicherung der Kombination aus Photovoltaikanlage und Energiespeicher unsere langjährige Erfahrung und unsere marktweit anerkannte Expertise eingebracht.“ ergänzt Meerjans.
„Hinsichtlich des Leuchtturmcharakters des Projektes benötigen wir keinen Versicherungsschutz von der Stange, sondern ein maßgeschneidertes Gesamtkonzept. Ich freue mich, dass sich unser Partner NW Assekuranz dieser Herausforderung verlässlich gestellt und ein auch in der Finanzierung belastbares Konzept entwickelt hat.“, so Hubert-Alexander Bechinger, Geschäftsführer der Bechinger e-Energie GmbH.

Photovoltaik-Projekt Rickertsreute (Foto: Bechinger e-Energie GmbH)

Carsten Meerjans, Kundenbetreuer bei NW Assekuranz (Büro Süddeutschland)
Matthias Kliesch wird Geschäftsführender Gesellschafter der NW Assekuranzmakler Düsseldorf GmbH & Co. KG
Bremen/Düsseldorf, 05. Juli 2023. Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG aus Bremen (NW Assekuranz) gibt die Eröffnung eines neuen Standortes in Düsseldorf bekannt und beruft Matthias Kliesch zum Geschäftsführenden Gesellschafter der NW Assekuranzmakler Düsseldorf GmbH & Co. KG (NW Düsseldorf).
Bremen/Düsseldorf, 05. Juli 2023
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG aus Bremen (NW Assekuranz) gibt die Eröffnung eines neuen Standortes in Düsseldorf bekannt und beruft Matthias Kliesch zum Geschäftsführenden Gesellschafter der NW Assekuranzmakler Düsseldorf GmbH & Co. KG (NW Düsseldorf). Matthias Kliesch (57) ist zum 1. Juli 2023 als Geschäftsführender Gesellschafter von NW Düsseldorf gestartet. Kliesch wird mit dem bekannten Team von NW Assekuranz die führende Position im Bereich der Erneuerbaren Energien ausbauen und das Geschäftsfeld mit Kunden aus der Energie-, Ver- und Entsorgungswirtschaft erweitern. Mit dieser Entwicklung festigt NW Assekuranz die Position als führender Anbieter für Risiko- und Versicherungsmanagement in der Branche und erweitert zugleich das Engagement, um die sich dynamisch entwickelnde Energiewirtschaft weiterhin mit höchster Leidenschaft und Kompetenz zu begleiten.
„Ich freue mich sehr darüber, jetzt Teil des Teams von NW Assekuranz zu sein und meine Erfahrungen und mein Know-how zu Gunsten unserer Kunden einzubringen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir unseren Kunden und der gesamten Branche spürbare Mehrwerte schaffen und gemeinsam NW Düsseldorf in eine erfolgreiche Zukunft führen werden.“, so Matthias Kliesch über seine neue Aufgabe.
„Mit Matthias Kliesch haben wir einen erfahrenen sowie hochgeschätzten Manager und Experten für uns gewinnen können. Ich freue mich sehr über das gesamte dynamische Expertenteam, das nun mit vollem Einsatz und Passion für die Branche am neuen Standort im Gebäude der IHK Düsseldorf loslegt.“, fasst Thomas Haukje, Geschäftsführender Gesellschafter von NW Assekuranz, zusammen.
„Mit NW Düsseldorf und dem tollen Team rund um Matthias Kliesch markieren wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein der nachhaltigen Erfolgsgeschichte von NW Assekuranz.“, ergänzt Ralf Tabbert, langjähriger Geschäftsführer von NW Assekuranz.
Matthias Kliesch verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung in der Energiebranche. Seine Karriere begann er bei einem Versicherungskonzern in Frankfurt am Main im Bereich der Technischen Versicherungen. Danach wechselte Kliesch zu einem internationalen Versicherungsmakler und wirkte dort zuletzt als Leiter des Geschäftsbereichs Energy & Power.

Ausbau der Elektromobilität: Full-Service wird in Zukunft zum Gebot der Stunde
Die Elektromobilität in Deutschland boomt. Auch die Ladeinfrastruktur wird auf allen Ebenen ausgebaut. Auf der Strecke bleiben jedoch die betreiberinternen Überlegungen und Konzepte, wie der Betrieb der Ladestationen dann in den nächsten 15 bis 20 Jahren technisch und wirtschaftlich solide laufen soll. Darüber hinaus ist oft unklar, was Betreiber alles beachten müssen. Zu diesem Thema haben sich drei Unternehmen zusammengefunden, die hier ein Gesamtpaket schnüren. Im gemeinsamen Interview erläutern sie die Ausgangslage und was geplant ist.
Die Elektromobilität in Deutschland boomt. Auch die Ladeinfrastruktur wird auf allen Ebenen ausgebaut. Auf der Strecke bleiben jedoch die betreiberinternen Überlegungen und Konzepte, wie der Betrieb der Ladestationen dann in den nächsten 15 bis 20 Jahren technisch und wirtschaftlich solide laufen soll. Darüber hinaus ist oft unklar, was Betreiber alles beachten müssen. Zu diesem Thema haben sich drei Unternehmen zusammengefunden, die hier ein Gesamtpaket schnüren. Im gemeinsamen Interview erläutern sie die Ausgangslage und was geplant ist.
Herr Richter, Sie sind Geschäftsführer der BWTS GmbH, Sie, Herr Buca, vertreten hier Bureau Veritas Deutschland und Herr Haukje NW Assekuranz. Würden Sie uns Ihre Unternehmen bitte kurz vorstellen?
Michael Richter: BWTS ist ein herstellerunabhängiger Servicedienstleister im Bereich der Erneuerbaren Energien mit Niederlassungen in Stäbelow bei Rostock, Kiel, Nordhorn und Buchholz in der Nordheide. Unsere Dienstleistungen umfassen die Wartung, Prüfung und Instandhaltung von Erneuerbare-Energien-Anlagen. Wir sind seit 2009 weltweit on- und offshore im Einsatz.
Sebastian Buca: Bureau Veritas ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Testing, Inspection and Certification (ITC). Mit mehr als 82.000 Mitarbeiter in über 140 Ländern unterstützen wir unsere Kunden, gob gesagt, in den Bereichen Qualität, Gesundheit & Sicherheit, Umweltschutz & soziale Verantwortung.
Thomas Haukje: NW Assekuranz begleitet weltweit Kunden in allen Bereichen des Risiko- und Versicherungsmanagements. Hierbei analysieren und bewerten wir Risiken, erarbeiten wirksame Maßnahmen des Risikotransfers und transferieren Risiken, indem wir individuelle Absicherungskonzepte entwickeln und diese auf den globalen Versicherungsmärkten platzieren. NW Assekuranz besitzt eine umfangreiche Expertise bei der Bewältigung komplexer Industrierisiken, unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, Bauindustrie, Logistik, maritime Wirtschaft und ein marktweit hoch geschätztes Fachwissen im Bereich Erneuerbarer Energien sowie nationaler als auch internationaler Großprojekte. Wir betreuen derzeit weltweit Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien mit einer Gesamtleistung von mehr als 50.000 Megawatt.
Warum jetzt diese Kooperation im Themenfeld Elektromobilität? Frage vielleicht an Sie, Herr Richter, da BWTS hier ja initiativ war.
Michael Richter: Der Ausgangspunkt ist ziemlich klar: Wir denken heute noch nicht oder zu wenig über die Installation bzw. den Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität hinaus. Es reicht eben nicht, dass wir möglichst viele Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben auf den Straßen sehen. Die Ladeinfrastruktur soll rund 15 bis 20 Jahre wirtschaftlich und sicher laufen. Darüber macht man sich aber kaum Gedanken. Zudem: Die Nutzer der Ladesysteme sind zumeist elektrotechnische Laien. Das bedingt eine deutlich höhere Aufmerksamkeit der Betreiber auf das Sicherstellen der Betriebssicherheit durch geeignete/qualifizierte Serviceanbieter. Aus unserer Sicht ist eine engere Zusammenarbeit zwischen den Marktteilnehmern entlang der Wertschöpfungskette von hoher Bedeutung, weil es noch viel Lern- und Informationsbedarf auf allen Ebenen gibt. Das war ein wesentlicher Grund dafür, dass Bureau Veritas und BWTS sich bereits im September 2021 dazu entschieden haben, in den Bereichen Qualifizierung/Vorbereitung, Prüfung und Service der Ladeinfrastruktur zusammenzuarbeiten. Das Ziel ist, Betreibern Leistungen aus einer Hand zu liefern.
Herr Richter hat die Ausgangslage skizziert, würden Sie das weiter ausführen, Herr Buca, was in der Konsequenz daraus resultiert: Ist Full-Service eine notwendige Reaktion auf eine sich abzeichnende Entwicklung am Markt?
Sebastian Buca: Ja. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass Betreiber z. T. auf unerfahrene Anbieter oder eigene interne Lösungen zurückgreifen. Da Erfahrungswerte fehlen, macht sich das im späteren Leben der Anlage oft teuer bezahlt. Vorteile für Betreiber bieten Full-Service-Anbieter, die flächendeckend und in Zeiten des Fachkräftemangels vor allem langfristig auf gleichbleibendem Qualitätsniveau anbieten können. Für Betreiber sind, auch wenn es etwas abgedroschen klingt, Alles-aus-einer-Hand-Sorglos-Pakete wichtig, d. h., sie müssen sich sicher sein, dass die Ladesäuleninfrastruktur konform betrieben wird und die Ausfallzeiten im Rahmen von Wartung, Service und Reparatur möglichst gering sind. Full-Service-Lösungen, wie sie in der Kooperation von BWTS, NW Assekuranz und Bureau Veritas möglich sind, können diese Anforderungen bestmöglich abdecken.
Aber warum kann nicht ein Installationsbetrieb auch den Service machen? Frage nochmal an Sie, Herr Richter.
Michael Richter: Dass ein Installationsunternehmen auch den Service übernehmen kann, spricht niemand ab. Doch Installationsunternehmen sind oftmals von Baustelle zu Baustelle unterwegs, während lokale Serviceanbieter eine regionale Präsenz anbieten können. Die Nachfrage nach Installationen von Anlagen ist ausßerdem steigend. In Zeiten des allgegenwärtigen Fachkräftemangels bietet es sich für Betreiber und/oder Installationsbetriebe an, mit lokalen Serviceunternehmen zusammenzuarbeiten, die sozusagen nach der ersten Kilowattstunde mit der Betreuung der Anlagen starten. Bei der Breite des Leistungsportfolios kommt es darauf an, Prozess und Transaktionskosten zu sparen. Viele Einzelbeauftragungen von verschiedenen Akteuren lohnen sich nur bedingt. Auch aus solchen Gründen sind Kooperationen wie zwischen Bureau Veritas, NW Assekuranz und BWTS sinnvoll, die dem Kunden unnötige Kosten und Schnittstellen ersparen. Es ist so, dass ein Betreiber bei der Auswahl des Serviceanbieters verschiedene Faktoren in Betracht ziehen sollte, um die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Anlagen zu gewährleisten.
Welche wären das?
Michael Richter: Betreiber sind aus unserer Sicht angehalten, schon bei der Auswahl der Systeme und der Partner für die Installation und den Service auf verschiedene Punkte zu achten, die man aus den Lernkurven der Betreiber von Installationen/Anlagen in anderen Bereichen der Erneuerbaren Energien in Teilen ableiten kann. So ist z. B. das Thema des Zugangs zu Ersatzteilen, Schulungen und Software über den gesamten Lebenszyklus wichtig. Sobald Teile usw. nicht mehr verfügbar sind, weil der Anbieter aus dem Markt ausgeschieden ist oder einfach das Produkt nicht mehr herstellt oder unterstützt, ist im schlechtesten Fall ein Komplettaustausch notwendig. Weitere Komponenten sind die bereis erwähnte Nähe, die Qualifikation des Anbieters und die Breite des Leistungsangebots.
Welche Rolle übernimmt in diesem Kontext NW Assekuranz?
Thomas Haukje: Als marktweit anerkannter Risikoberater und Risikomanager arbeiten wir die Risikosituation unserer Mandanten umfangreich und transparent auf. Insbesondere für Wartungsunternehmen gestalten wir die Absicherung der angebotenen Wartungsverträge. Besonders gefragt ist unsere Expertise im Bereich des Schadenmanagements.
Wie stellt sich die Situation der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur aus Sicht des Versicherungsmaklers dar, was sind die ersten Erfahrungen?
Thomas Haukje: Leider kommt es immer wieder zu Vandalismus und auch Diebstählen von Kupfer. Wichtig ist hierbei das professionelle Management der Ersatzteilversorgung, um sicherzustellen, dass die Ladepunkte wieder schnell verfügbar sind. Wir unterstützen hier mit unseren Netzwerken, um Schadenfälle möglichst schnell und zuverlässig abzuwickeln. Hier läuft dann alles Hand in Hand mit der BWTS im Sinne der Kunden.
In der Konsequenz muss ja aus den Erkenntnissen, die Sie gesammelt haben und hier vorstellten, eine passende Antwort resultieren. Was stellen Sie Betreibern über Ihre Kooperation in Aussicht? Frage zunächst an Sie, Herr Buca und Herr Richter.
Sebastian Buca: Durch die Kooperation zwischen einem Servicedienstleister im Bereich Erneuerbare Energien, einem Versicherer und einem Prüfdienstleister bzw. Zertifizierer können wir Kompetenzen bündeln und kommerzielle Betreiber von Ladesäulen entlang des gesamten Projektlebenszyklus – von der Planung über die Installation bis zur Betriebsphase – dabei unterstützen, alle notwendigen Anforderungen einzuhalten sowie ihre Ladesäulen für einen wirtschaftlichen und sicheren Betrieb zu optimieren. Für die Betreiber von Ladesäulen sorgt das für Rechtssicherheit, Wirtschaftlichkeit und vor allem Klarheit, was wann wie zu tun ist.
Michael Richter: In Zukunft sind Vollwartungsverträge denkbar, die zu einem fixen Jahrespreis dem Betreiber eine breite Leistungspalette bieten, die die Themen wie Prüfungen, Wartungen, Reparaturen und andere Leistungen enthalten, um ihm die Fokussierung auf seine Kernkompetenzen zu ermöglichen.
Welchen Baustein liefert NW Assekuranz dazu?
Thomas Haukje: Wir strukturieren aktuell das Absicherungskonzept für die BWTS als Full-Service-Provider für Ladeinfrastruktur, damit alle Beteiligten ausreichend Sicherheit haben, langfristige Wartungsverträge anzubieten und andererseits auch abschließen zu können.
Wenn man Ihre Statements und Ausführungen in einer Kernaussage einmal zusammenfasst, dann sagen Sie, dass Full-Service in Zukunft das Gebot der Stunde ist. Doch was macht Sie da so sicher? Wohin entwickelt sich aus Ihrer Sicht der Markt? Die Frage zum Schluss an Sie, Herr Richter.
Michael Richter: Die Installationen werden perspektivisch zunehmend von Einzelinstallationen hin zu E-Ladeparks und E-Tankstellen gehen. Dadurch sind Serviceanbieter auch im besonderen Maße gefordert, wenn es um Kapazitäten und Fähigkeiten geht. Auch sollten etwaige Schäden, Gewährleistungsansprüche und dergleichen versicherungstechnisch abgesichert sein, um Betreiber und Serviceunternehmen vor nachhaltigen Schäden zu schützen. Die frequente Nutzung und der weitgehend freie Zugang bedeutet, dass wir u. U. ein vergleichsweise hohes Serviceaufkommen haben, um die Funktion/Verfügbarkeit der Anlagen sicherzustellen.
Zur Person
Michael Richter ist Geschäftsführer der BWTS GmbH.
Sebastian Buca ist Marketing & Sales Director Central, South & East Europe bei Bureau Veritas.
Thomas Haukje ist Geschäftsführender Gesellschafter der Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz).
NW Assekuranz startet die Markteinführung der Widerspruchsversicherung in den deutschen Markt
Bremen, 12. September 2023. NW Assekuranz führt das erste deutsche Bedingungswerk für die Widerspruchsversicherung ein. Sie haben zusammen mit MX Underwriting Europe diese Versicherungslösung für den deutschen Markt in den letzten zwölf Monaten ausgearbeitet und bieten die Widerspruchsversicherung auf Basis deutscher Versicherungsbedingungen exklusiv im deutschen Markt für ihre Kunden an. Auch können für deutsche Projektentwickler Projekte im Ausland (in ausgewählten Ländern) gezeichnet werden. Diese Absicherungsmöglichkeit gibt Projektentwicklern, Banken und Investoren zusätzliche Sicherheit, um mit der Umsetzung von Projekten starten zu können.
Bremen, 12. September 2023
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG (NW Assekuranz) führt das erste deutsche Bedingungswerk für die Widerspruchsversicherung ein. Sie haben zusammen mit MX Underwriting Europe diese Versicherungslösung für den deutschen Markt in den letzten zwölf Monaten ausgearbeitet und bieten die Widerspruchsversicherung auf Basis deutscher Versicherungsbedingungen exklusiv im deutschen Markt für ihre Kunden an. Auch können für deutsche Projektentwickler Projekte im Ausland (in ausgewählten Ländern) gezeichnet werden. Diese Absicherungsmöglichkeit gibt Projektentwicklern, Banken und Investoren zusätzliche Sicherheit, um mit der Umsetzung von Projekten starten zu können.
"Damit beweisen wir ein weiteres Mal die unbändige Innovationskraft bei der Begleitung der Erneuerbaren Energien. Wir fangen dort an, wo andere die Segel streichen.", so Thomas Haukje, Geschäftsführender Gesellschafter der NW Assekuranz. "Diese außergewöhnliche Versicherungslösung kommt aus dem französischen und angelsächsischen Markt und wurde bisher nicht auf Basis deutscher Versicherungsbedingungen angeboten.", ergänzt Haukje stolz.
"Wir haben uns bewusst für NW Assekuranz als exklusiven Partner entschieden.", sagt Jean-Claude Domaingue, Underwriting Director und Partner von MX Underwriting. "Das Team von NW Assekuranz verfügt über umfangreiche Ressourcen und eine herausragende Reputation, um mit uns gemeinsam erfolgreich diese Versicherungslösung in Deutschland etablieren zu können.", ergänzt Jean-Claude Domaingue.

Thomas Haukje, geschäftsführender Gesellschafter von NW Assekuranz
