Windkraftanlage, Solarenergie

Die einzige Versicherung ohne Höhenangst Versicherung für die Erneuerbaren Energien

Von Anfang an waren die Erneuerbaren Energien – vielleicht das entscheidende Thema unserer Zeit – mit Mut, Innovationskraft und einer großen Lust auf das Neue verbunden. Wir waren von Beginn an mit wegweisenden Produkten für wegweisende Branchen dabei. Wir leben in der Welt der Erneuerbaren Energien, kennen die Anforderungen der Marktteilnehmer – insbesondere von Banken und Investoren (z. B. bei internationalen Projektfinanzierungen). Vor diesem Hintergrund entwickeln wir Absicherungskonzepte, die auf den Bedarf Ihres Unternehmens ausgerichtet sind. Auf diesem Weg sind wir z. B. in der Windenergiebranche einer der führenden Versicherungsmakler geworden. Unsere Expertise umfasst insbesondere:

  • On- und Offshore-Windenergieprojekte auf dem gesamten Globus
  • Solar und Photovoltaik – vom Scheunendach bis zur Megaanlage
  • Biogas und Biomasse – wir sind fest am Markt etabliert und haben Versicherungskonzepte weit über dem Marktstandard entwickelt
  • Elektromobilität – umfassende Risikobetrachtungen und Versicherungslösungen

Im Bereich der Geothermie stehen wir Ihnen mit einer umfassenden Betreuung bereit. Von der Vertragsprüfung über ein aktives Risikomanagement bis zur internationalen Platzierung der Risiken bis zur Due Diligence für Banken und Investoren. Wir finden Wege, um Projekte zu ermöglichen, die sonst als unversicherbar gelten. Zum Beispiel haben wir im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) eine Fündigkeitsversicherung entwickelt: Sie deckt das Risiko einer gar nicht oder nur teilweise erfolgreichen Bohrung – und ist nicht selten die Voraussetzung, um ein Vorhaben überhaupt zu wagen.

Was auch immer das Projekt ist: Ein Team von Fachleuten mit langjähriger Erfahrung kümmert sich mit Enthusiasmus um unsere Kunden auf der ganzen Welt. Dazu gehören namhafte Turbinenhersteller, Projektentwickler, Betreiber, Fundament-Spezialisten, Kabellieferanten und -leger, renommierte Logistik-Dienstleister, Banken und Investoren, Service- und Wartungsunternehmen sowie Zulieferer aus der gesamten Wertschöpfungskette.

Weiterlesen

UNMÖGLICH? DAS WOLLEN WIR DOCH MAL SEHEN.
Geschichten aus der Welt eines Global Brokers

Weltweiter Risikotransfer:
ein Offshore-Projekt vor Taiwans Westküste

Taiwan geht für die Energiegewinnung aufs Meer: Mit dem 640 MW Yunlin-Projekt wird eines der ersten Offshore-Windparkprojekte des Landes realisiert. Ab 2021 soll der Park mit 80 Turbinen acht Kilometer vor der Westküste Strom produzieren. 2018 beauftragte der Projektentwickler uns, für die Errichtungs- und Betriebsphase ein Absicherungskonzept zu erarbeiten und am globalen Versicherungsmarkt zu platzieren. Eine Police für alle: Im Rahmen der Hauptverträge für Turbinen, Fundamente, Seekabel und Umspannwerke bekommen die beteiligten Akteure eine gemeinsame Versicherung für die Errichtungsphase.

Die Aufgabe ist nicht klein. Aufgrund lokaler Anforderungen und Bestimmungen benötigen wir verlässliche Kooperationspartner vor Ort. Bei den Gesprächen  und Verhandlungen in Taiwan sind insbesondere auch kulturelle Aspekte und Gepflogenheiten zu beachten. Das ist Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Miteinander – Interkulturelles Management spielt eine zentrale Rolle. Zudem ist es unsere Aufgabe, die rechtlichen Bedingungen genau zu verstehen und in unsere Konzepte zu integrieren.

Die Lage des Projektes ist durchaus nicht ohne Risiko – die Westküste Taiwans ist Taifun-Gebiet, zudem müssen denkbare Events wie Erdbeben und technische Risiken kalkuliert und beziffert werden. Solche Schadenszenarien einschließlich der daraus resultierenden Betriebsunterbrechungsrisiken werden von uns bewertet, quantitativ und qualitativ analysiert und schlussendlich in einen Report überführt, der den Projektbeteiligten Risikotransparenz und die Ableitung von Bewältigungsstrategien ermöglicht. In diesem Zusammenhang und auf dieser Grundlage arbeiten wir auch das Versicherungskonzept im Detail aus, für das wir eine enorme Zahl an Stakeholdern harmonisieren und zusammenführen.

Wir sind mittendrin. Bei den Verhandlungen und Formulierungen von Liefer- und Leistungsverträgen. Bei Finanzierungsgesprächen. Bei der Abstimmung mit Anwaltskanzleien rund um den Globus. Mit einer Expertise, über die wir als einer der führenden Versicherungsmakler in diesem Bereich verfügen.

Nach intensiven Verhandlungen platzieren wir das Risiko schließlich bei einem internationalen Konsortium von Versicherungsgesellschaften aus der Schweiz, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Taiwan, Großbritannien, Japan und Singapur. Zum Financial Closure am 30. Mai 2019 ist alles unter Dach und Fach: Die Errichtungsphase von Yunlin kann beginnen.

Schneemassen in Italien:
Schadenmanagement für eine Photovoltaikanlage

Im Herbst 2017 bekam einer unserer Kunden einen ungewöhnlichen Anruf: Seine Photovoltaikanlage in Italien war nach einem plötzlichen Wintereinbruch unter Schneemassen begraben. Darauf konnte man nicht gefasst sein – der Landstrich zwischen Bologna, Florenz und San Marino hatte seit sehr langer Zeit keinen solchen Schneefall erlebt, wenn überhaupt jemals.

Der Schaden war immens. Gebrochene Fundamente, beschädigte Erdschrauben an mehr als 300 Verbindungsstellen, dazu gerissene Stromleitungen – ein doppelter Totalschaden, weil nicht nur die Technik zerstört, sondern auch die Stromeinspeisung unterbrochen war. Glücklicherweise hatten wir den unwahrscheinlichen Fall einer solchen Schneelast in die Deckung integriert, sodass es nun um ein möglichst schnelles Management des Schadens ging.

Gemeinsam mit dem Kunden, dem Bauunternehmen und einem branchenerfahrenen Schadenregulierer erarbeiteten wir einen wirtschaftlich sinnvollen Plan: Innerhalb weniger Monate entstand eine völlig neue Konstruktion, in deren Rahmen die Verankerung der Photovoltaikmodule aufgearbeitet und größtenteils ersetzt wurde. Hier war eine genaue Kenntnis der Materie und eine enge Zusammenarbeit zwischen den involvierten Parteien entscheidend für eine schnelle Lösung, eine reibungslose Logistik und eine transparente Kostenstruktur.

Photovoltaikanlagen sind wegen ihrer Lage und technischen Beschaffenheit immer individuell, weshalb auch ihre Risikodeckungen individuell sein müssen. Als Spezialisten in diesem Bereich setzen wir Deckungskonzepte auf, die sich im Schadenfall als absolut tragfähig erweisen – auch, wenn dieser Schadenfall ausgesprochen unwahrscheinlich ist.

Ein festes Fundament:
eine Offshore-Sachversicherung für drohende Subventionsausfälle

Bei der Planung eines Offshore-Parks unseres Kunden in der Nordsee wurde ein großes Risiko identifiziert: Die Einspeisevergütungen, die für den Park bewilligt wurden, sind eng an dessen Erstinbetriebnahme geknüpft – gehen die Anlagen zu spät ans Netz, reduziert sich die Einspeisevergütung über die ganze Laufzeit. Gerechnet auf 20 Jahre, droht in dem hier beschriebenen Fall ein Verlust von etwa 5 Mio. Euro pro Anlage. In der Folge sinkt die Rendite für die beteiligten Anleger in erheblichem Maße; das gesamte wirtschaftliche Konstrukt des Parks käme ins Wanken.

Ein Teil der drohenden Verluste ist über Leistungsverträge geregelt, an deren Ausarbeitung wir in vielen Fällen schon in der Ausschreibungsphase beteiligt sind – liefert einer der Subunternehmer zu spät, muss er bis zu einer gewissen Grenze Schadenersatz zahlen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die maßgeschneiderte Versicherung. Tritt ein Schaden ein, deckt sie die finanziellen Verluste, die ihm folgen – die Subventionsverluste, die aus der verspäteten Erstinbetriebnahme entstehen.

Um einen passenden Versicherungspartner zu finden, erstellen wir eine detaillierte Risikolandschaftskarte, mit der wir mögliche Schäden identifizieren und evaluieren. Mit dem so entstehenden klaren Bild können wir in relativ kurzer Zeit für Lösungen sorgen und den Offshore-Park auch wirtschaftlich auf ein festes Fundament stellen.

Tief hinein in die Materie:
Risikotransfer für ein geothermisches Kraftwerk

Die Geothermie ist in Deutschland nach etwa 20 Jahren weiterhin als einzige grundlastige Energieform (immer vorhanden) der schlafende Riese der Wärmewende. Bislang fördert ein gutes Dutzend Kraftwerke heißes Wasser für die Energiegewinnung. Die Wachstumsperspektiven sind immens, insbesondere im Bereich der Wärmeförderung sind noch viele Potenziale ungenutzt. In den vergangenen Jahren hatte die Branche ein Problem, weil ein entscheidendes Risiko als praktisch unversicherbar galt: Wer zahlt, wenn die mehrere Millionen Euro teuren Bohrungen in 5 km Tiefe auf zu wenig Wasserdruck und zu niedrige Temperaturen stoßen und kein Kraftwerk errichtet werden kann? Für die sogenannte "Fündigkeitsversicherung" hatten einige Versicherungen wegen problematisch formulierter Deckungskonzepte viel Lehrgeld bezahlt und scheuten fortan das Thema. In der Folge blieben viele Projekte liegen. Denn während internationale Konzerne entstehende Verluste ausgleichen können, ist ein solches Risiko für kleine Kommunen nicht tragbar.

Im Zusammenhang mit einer Bohrung bei Bruck in Garching an der Alz entwickelten wir 2018 ein Konzept, das eben diese Fündigkeitsversicherung nun wieder ermöglicht. Dazu implementierten wir zwei Bedingungen. Erstens überwacht und berät ein eigens bestellter Exploration Warranty Surveyor das gesamte Bohrungsprojekt und sorgt so für die Best Practice des Vorhabens. Für die zweite Bedingung stellt uns das renommierte Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) seine Expertise zur Verfügung. Das LIAG verfügt über eine sehr große Datenmenge zu den geophysischen Bedingungen in den drei deutschen geothermisch relevanten Regionen Molassebecken, norddeutsches Becken und Oberrheingraben. Mithilfe dieser Daten können die Wissenschaftler verlässliche Aussagen zu der Erfolgswahrscheinlichkeit einer geplanten Bohrung treffen. Unsere Regel: Nur, wenn diese Wahrscheinlichkeit bei mindestens 80 % liegt, kann Versicherungsschutz diskutiert werden. Das Beispiel Bruck macht Schule: Mehrere Versicherer folgen unserer Argumentation und übernehmen für weitere geothermische Projekte die Fündigkeitsversicherung.

Doppelte Windstärke: Risikodeckung für die
Vollwartung für Onshore-Windkraftanlagen

Bis vor zehn Jahren galt: Wer eine Windkraftanlage errichtete, kaufte ein Rundum-Sorglos-Paket. In aller Regel übernahmen die Hersteller nicht nur Produktion und Errichtung, sondern auch die Wartung und Reparatur. Doch die junge Branche differenzierte sich. Mehr und mehr Unternehmen entstanden, die unabhängig von Bau und Betrieb Vollwartungsverträge anboten – und oft flexibler agieren konnten als die Hersteller.

Eines der ersten Unternehmen dieser Branche beauftragte uns Anfang der Zehnerjahre damit, hier einen Versicherungsschutz als Rückendeckung des Serviceversprechens zu ermöglichen. Was passiert, wenn plötzlich mehrere Anlagen gleichzeitig teure Maschinenschäden haben? Die finanzielle Herausforderung hätte das damals kleine Unternehmen in eine gefährliche Schieflage bringen können.

In enger Zusammenarbeit definierten wir die Risiken, indem wir technische Kompetenzen und Erfahrungswerte mit Schadeneintrittwahrscheinlichkeiten kombinierten. Hier gab es viel zu erklären, das den Versicherungsgesellschaften ein Engagement erleichterte.

Zum Beispiel, dass hier Experten am Werk waren, die ihr Handwerk bei den Herstellern gelernt haben und über eine enorme Erfahrung verfügten. Zudem hatten diese Experten eigene technische Lösungen und Verbesserungen entwickelt, die sich positiv auf die Lebensdauer der Anlagen auswirkten. Hinzu kam ein ausgeprägtes Service-Verständnis: War die Wartung für die Hersteller nur ein Standbein von vielen, bildete es hier das unternehmerische Fundament. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis nahmen wir schließlich Kontakt mit Versicherungsgesellschaften auf, die im Rahmen von intensiven Gesprächen das Potenzial der Dienstleistung erkannten und die entsprechenden Risiken zeichneten. Positive Fakten sammeln, ein Thema transparent machen, den Kunden bei seiner Positionierung am Markt unterstützen: Wir sind Übersetzer, Wegbereiter, Berater und technologischer Sparringspartner.

Heute gehört unser Kunde zu den deutschen Top 5 der mittlerweile enorm gewachsenen Branche – viel Rückenwind für eine erstklassige Dienstleistung!

Das Risiko, das niemand haben will:
Deckung für eine Biogasanlage

Ein Kunde aus dem Bereich Biogas hat ein Problem: Der Versicherungsvertrag für seine Anlage läuft aus, doch die Versicherungsgesellschaft möchte das Risiko in Zukunft nicht mehr decken. Die Schadensbelastung und die Schadenshäufigkeit sind zu hoch. Die geldgebende Bank, die einen lückenlosen Versicherungsschutz fordert, wird unruhig.

Das Problem ist in der Branche durchaus bekannt. Viele Anlagen sind in die Jahre gekommen. Wenn etwas kaputtgeht, entstehen schnell sehr hohe Kosten. Auch unser Kunde, ein Landwirt aus Niedersachsen, hat diese Erfahrung gemacht. Einmal hat seine Hackschnitzelheizung gebrannt, ein anderes Mal hat ein Motorschaden den Betrieb lahmgelegt. Nach dem ersten Schaden kommt der zweite: Ertragsausfälle und verlorene Investitionen zum Beispiel für den Zukauf von Gülle oder Mais wachsen schnell in bedrohliche Höhen.

Im Rahmen einer großen Ausschreibung bekommen wir jede Menge Absagen. Doch schließlich finden wir einen auf Biogasanlagen spezialisierten Anbieter. Ein Treffen beim Landwirt zeigt: Die Vorurteile mancher Gesellschaften greifen hier nicht. Denn die Anlage ist gut gepflegt und wird im Rahmen eines Wartungskonzeptes regelmäßig extern gewartet. Zudem hat der Landwirt selbst in Eigenleistung für zusätzliche Sicherheit gesorgt.

Die intensive Suche nach einem geeigneten Partner sowie das persönliche Treffen vor Ort sind der Schlüssel zum Erfolg: Man versteht sich und kann eine Lösung erkennen, die vom Schreibtisch aus nicht zu sehen war. Rechtzeitig zum Ende des bestehenden Vertrages ist ein neuer Versicherungsschutz unter Dach und Fach.

Weite Wege:
zwei Onshore-Parks in Finnland

Harte Winde, große Windstärken, lange Transportstrecken: Ein Onshore-Windpark in Finnland stellt alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Für einen unserer größten Kunden im Bereich der erneuerbaren Energien begleiteten wir die Planung und Errichtung von zwei Parks mit insgesamt 34 Anlagen sowie einem Umspannwerk, das mit zwei überdurchschnittlich leistungsstarken Trafos ausgestattet werden sollte. Ein spannendes Thema ist der Anschluss an das Hochspannungs-Umspannwerk des Energieversorgers: Sie führt über eine 18 km lange Trasse an der diverse weitere Parks hängen. Ein Schaden an dieser Trasse würde dazu führen, dass beide neuen Parks ihren Strom nicht einspeisen können. Hier ist eine Betriebsunterbrechungsversicherung essenziell, um Erlösausfälle auszugleichen. 

Wir sind für unseren Kunden Berater und Risikomanager: Was passiert, wenn es bei einem der Trafos auf dem Weg vom Ort der Produktion in Slowenien zur Baustelle in Finnland zu einem Schaden kommt? Wie kommt man im Schadenfall zu den Anlagen, wenn sie eingeschneit sind? Wir identifizieren die Risiken und schaffen Transparenz für den Versicherer – und schaffen so die Grundlage für einen optimalen Versicherungsschutz.

HABEN SIE FRAGEN ODER BENÖTIGEN SIE EIN INDIVIDUELLES ANGEBOT?

Wir sind unter +49 (0)421 9896070 für Sie erreichbar. Sie können uns auch gerne hier eine Nachricht hinterlassen, wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.